Montag, 30. Juni 2008

Feste des Lebens


 
die letzten Tage habe ich hier sehr wenig geschrieben, wir hatten ein großes Familienfest, meine Kinder wurden getauft, es war ein wundervolles Fest bei wunderschönem Wetter

Oeins - Ihr habt es sicher bemerkt, daß die angekündigte Radio-Sendung "Sport lokal" im Oeins nicht statt gefunden hat. Für so eine Sendung braucht es Leute am Mikrofon, wie Monika Reckemeyer und ihre Gäste, einer davon wäre ich gewesen und es braucht Leute an der Technik. Und da lag das Problem, es gibt so Tage, da sind alle verfügbaren Leute entweder nicht da, sind krank oder sonstwie verhindert. Die Sendung wird nachgeholt. Und.... der Oeins braucht Techniker, falls Ihr Lust habt, oder jemanden kennt.......

Und noch eine wunderbare Nachricht -
Claudia's Baby ist da - Herzlichen Glückwunsch!!
Ein paar Wochen zu früh wurde das kleine Mädchen gestern Abend per Kaiserschnitt geboren, hab gerade mit Claudia telefoniert, beiden geht es soweit gut

ein Bild vom 21. Juni - Claudia - 4. von links

Donnerstag, 26. Juni 2008

dieses Wochenende




ein Bild wie aus Shakespeare's Sommernachtstraum

Freitag

20.15    Sommersonnenwende - Tänze + Yoga mit Annette - es sind noch Plätze frei!



Samstag

14.00    BauchtanzBasics  

15.15   Hula    

16.30   Trommeln + Zimbeln   

Dienstag, 24. Juni 2008

Mittsommernacht des Mittelalters


eine wundervolle Gartenanlage

wie versprochen ein paar Eindrücke vom Samstag von "der langen Mittsommernacht des Mittelalters" in der katholischen Akademie Stapelfeld im Rahmen des Kultursommers der Stadt Cloppenburg

hier bei uns zog sich gegen Abend der Himmel zu, es wurde schwül und es sah nach Gewitter aus, also zog ich mit Schirm und Jacke los, aber ... wieder mal umsonst geschleppt, in Cloppenburg gab es blauen Himmel und Sonne und es war richtig warm.

Und wie Ihr es von der Orientalischen Nacht kennt, mit Essen geht's los. War das lecker, und das Beste: Erdbeeren mit Schlagsahne soviel man wollte



es gab ein sehr umfangreiches Programm zu verschiedenen Zeiten an verschiedenen Stellen in dieser wundervollen Gartenanlage, dreimal an diesem Abend spielte die Gruppe "Oilensanc" und wie wir dann feststellten, kommen etliche der Musiker aus Oldenburg




Andrea, Sonja und Tanja haben nicht einen einzigen Takt tanzbarer Musik ausgelassen um zu tribaln

 

und jeweils im Anschluß an die Musik gab es mittelalterliche Tänze zum Ansehen und auch zum Mittanzen mit der Gruppe "Kapriole" aus Oldenburg. Richtig nette Frauen, hat viel Spaß gemacht.

Und wie es sich für ein heidnisches Fest wie die Sommersonnenwende gehört, wird nachts ausgelassen um das Feuer getanzt und hier prallten dann die Welten doch einmal aufeinander, als der Pfarrer mitten in das Tanzen hinein zu Ruhe und Ernsthaftigkeit mahnte, um mit Gebet und Segen den Abend zu beschließen, was aber den Eindruck dieses wunderschönen Abends in keiner Weise trübte. Komme gerne wieder!


Samstag, 21. Juni 2008

Sommersonnenwende - MitsommerNacht

      Petra
eine wunderschöne Sonne - ein Bild von heute morgen aus meinem Garten
ich weiß nicht, wie die Pflanze heißt, ich bekam seinerzeit ein paar Pflanzen aus dem Garten von Petra Nieradzik (von den WüstenRosen) und diese Blume, die bis zu 2 Meter hoch wird, war mit dabei

Die Jahreskreisfeste

Seit vielen Jahren feiern wir die Jahreskreisfeste in ganz vielfältiger Weise, als Seminar wie z. B. die Jahresanfangs-Seminare, oder als Veranstaltung wie in diesem Jahr die Walpurgisnacht oder auch als Teil unseres ganz normalen Unterrichts, mit Tänzen zum Frühlingsbeginn oder Halloween oder auch mit den Lichtertänzen kurz vor Weihnachten.

Um diesen Jahreskreis sichtbar zu machen, haben wir alle Termine in den Zaubergarten-Seminaren zusammengefaßt. Hier für Euch zum runterladen, falls Ihr sie noch nicht habt   http://www.alice-dsl.net/birgit.kalusche/2008.04Zaubergarten.pdf


Feiert die Sommersonnenwende mit uns

bei den Schweden Mittsommer genannt
Tanzen - Yoga - Rituale

Yoga Dance Projekt Jahresmitte
Es ist die herrlich warme, wunderschöne Sommerzeit. Man kann die Natur in ihrer ganzen Fülle und Fruchtbarkeit riechen, schmecken. Es ist wie ein ganz besonderer Gesang oder Klang, der überall mitschwingt. Alles ist im Überschwang vorhanden - auch die Lust und die Freude.

Freitag, 27. Juni 2008
20.15 – 22.15 Uhr
Ort: Gymnastikraum 2 Haarenesch
Leitung: Annette Lenz
ein paar Plätze sind noch frei - Kursgebühr € 10,--


und wenn die Frauen wollen und wenn das Wetter es zuläßt, wird bestimmt auch der eine oder andere Schritt draußen in unserem Baumkreis am Haarenesch getanzt



Freitag, 20. Juni 2008

SommerSonnenWende + Kirche




Bleiben wir nochmal im Mittelalter.

Bevor die christliche Kirche hier in unserer Region Einzug hielt, Annette, unsere Fachfrau für Theologie, sagte mir gestern Abend, das wäre ein gewisser Bonifatius so um 700 gewesen, der als Erster hier versucht hat, die Friesen zum Christentum zu bekehren, was diese aber gar nicht so unbedingt wollten - ups, ein Bandwurmsatz - nun jedenfalls lebten die Menschen hier bis dahin nach den alten Naturreligionen mit den Jahreskreisfesten, der SommerSonnenWende und der WinterSonnenWende, heute bei uns Weihnachten, der FrühjahrsTag- und Nachtgleiche, heute Ostern, und der HerbstTag- und Nachtgleiche, heute Erntedankfeste und Kramermarkt. So ganz konnten wir hier eben doch nicht davon lassen.

Und so versuchte die christliche Kirche natürlich, diese Jahreskreisfeste entweder zu vernichten, oder wenn es denn nicht geht, irgendwie umzudeuten, wie Weihnachten und Ostern.

Umso überraschter war ich dann als ich las, daß heutzutage, Jahrhunderte später, die katholische Akademie Stapelfeld die SommerSonnenWende feiert, im Rahmen des Kultursommers der Stadt Cloppenburg mit Musik, Tanz und Feuerspringen. Und ich dachte, das muß ich mir mal ansehen, wie die das mit sich selbst vereinbaren.

Andrea, Tanja, Sonja und ich freuen uns auf ein wunderschönes SonnenWend-Fest morgen Abend und werden Euch berichten.

Alle Infos zu der Veranstaltung, ob es noch Karten für Kurzentschlossene gibt, kann ich nicht sagen, müßte man nachfragen http://www.kultursommer-cloppenburg.de/programm.php?id=44


Oilensanc

Das was YouTube für Videos ist, das ist MySpace für Musik, jede Band, die was auf sich hält, hat hier ihre Seite, so auch Oilensanc, aus Zeven, die beim SonnenWend-Fest spielen werden, hier könnt Ihr Euch ein paar Lieder anhören   
http://profile.myspace.com/index.cfm?fuseaction=user.viewprofile&friendID=185578278

Mittwoch, 18. Juni 2008

Mittelalter - Gedanken von Annette


Annette tanzt arabisch-andalusisch - war das 2000?

zu meinem Video aus Marrakesch und meiner Beschreibung von Mittelalter bei uns hier im Gegensatz zur arabischen Kultur, hat Annette sich etliche Gedanken gemacht und ich habe sie gefragt, ob ich ihre Mail hier für Euch veröffentlichen darf.


Annette schrieb daraufhin
Hallo Birgit,
das kannst du gerne tun. Einiges davon ist ja eher so ein persönlicher Eindruck - das mit den Kirchen z.B., mancher Historiker oder Kunsthistoriker würde das vielleicht anders sehen als ich, kann man ja mal zur Diskussion stellen.
 
Das was für Andrea die Zeit von Hatschepsut ist, wäre für mich eher das Kalifat von Cordoba im 12./14. Jahrhundert: Ein Raum in dem Kunst, Wissenschaft und Handel blühten, es den Menschen wirtschaftlich relativ gut ging und Menschen der verschiedenen Religionen friedlich miteinander lebten und sich gegenseitig inspirierten.
Womit wir wieder bei deinem Film aus Marrakesh sind.
Viele Grüße
Annette

  Andrea + Rita


so und hier nun für Euch - weitere Meinungen sind Herzlich Willkommen

Hallo Birgit,
 
diese Szenen aus Marrakesh haben was, hat mir gut gefallen - bis auf diese Bauchtänzerin. Ich mag diesen Stil und die Atmosphäre ja sehr. Kulturell hatten die Araber uns lange Zeit eine Menge voraus.

Leider ist hier vom Mittelalter nicht so viel übrig geblieben. Ich war noch nie im Mittelalter, vielleicht haben die Dinge doch noch anders ausgesehen, als wir uns das heute vorstellen.  Es fasziniert mich schon - in beiden Kulturkreisen, mit der Neuzeit kann ich irgendwie nicht so viel anfangen. Das ist eine Zeit, die ich mittlerweile eher abschreckend finde.
 
Was macht unser Mittelalter "dunkel" oder sogar "finster", ist die Neuzeit wirklich "hell"? - Kulturell, wissenschaftlich usw. konnte Europa zwischen dem 7. und dem 15. Jahrhundert mit der arabisch-islamischen nicht mithalten. Da gab es wahrscheinlich auch "helle" Zeiten, wo es den Menschen gut ging und sich vieles entwickelte, und dunkle Phasen, wo Angst und Not herrschte. Was macht den Unterschied zwischen Mittelalter und Neuzeit? Derbe Sitten und Gebräuche, mangelnde Hygiene, Armut und Ausbeutung, Standesdenken, merkwürdige Ansichten über Welt und Menschen, wie z.B. die Sache mit der Welt als Scheibe, Ketzer- und Hexenprozesse? Dunkel war sicher die Angst der Menschen vor Hölle und ewiger Verdammnis, die in Notzeiten aufkam und die Rechtlosigkeit mancher Bevölkerungsgruppen - das war allerdings mit dem Mittelater nicht immer und überall zu Ende.

Aus Sicht der Neuzeit ist das "Erhellende" die Abwendung  vom Irrationalen, vom Glauben an eine magische, mit Geistern, Engeln, Teufeln und anderen Wesen beseelte Welt, damit dann der Sieg des Rationalen, des Überprüfbaren, aber auch die Reduktion der Welt auf das, was der Verstand erfassen und beweisen kann. Das hat vielleicht Menschen am Ende des Mittelalters die Angst vor der Hölle oder den Dämonen genommen, systematische Hexenverfolgungen durch kirchliche und weltliche Mächte, 30-jähriger Krieg  und andere Gräuel gingen dann erst richtig los. Was ich letztens gelesen habe: Isaac Newton hat seine Karriere als Alchimist und Magier begonnen und dann auf neuzeitlichen Forscher umgesattelt, weil das neu und damit erfolgversprechender war.

Schwarzpulver, Musketen, Kanonen machten "Massenvernichtung" und anonymes Töten möglich. Die Welt ist auf einmal rund, die Kolonialisierung und Ausbeutung der Kontinente beginnt.

Aus Sicht der Kirche ist das Mittelalter vor allem finster, weil eben auch noch viele heidnische Bräuche, Sichtweisen und Strukturen lebendig waren, inklusive ausschweifender Sexualität nicht nur zu besonderen Anlässen. Andererseits waren die Menschen damals ihren Göttern oder auch Jesus und dem christlichen Gott viel näher und verbundener, konnten selbst Kontakt aufnehmen und brauchten Priester nur für bestimmte Rituale. Romanische und gotische Kirchen sind noch Abbilder von Erde und Himmel und sollen die Seelen erheben, barocke Kichen dienen vor allen Dingen der Demonstration von Macht und Pracht der Kirchenfürsten.
 
Der Westen blickt heute auf die arabisch-islamische Kultur herab, weil diese keine "Neuzeit" und keine "Aufklärung" hatte. Wir hatten und haben hier im Abendland vielleicht ein bisschen viel davon.

Annette

Chez Ali, Marrakesch


Dienstag, 17. Juni 2008

Rose - Oeins - MySpace - Hula




Yasminblüten

   Elke

Hier mal wieder ein Bild von der wunderschönen englischen Rose, die ich von den Yasminblüten im November 2006 geschenkt bekommen habe, nachdem sich im letzten Jahr erste Blüten gezeigt haben, gibt es dieses Jahr ganz viele Blüten. Ein Dank auch an Elke (sie tanzt am Mittwoch Abend 20.45 Uhr bei Carola), deren Pferde den Mist produziert haben, den diese Rose so gedeihen läßt  






Sport Lokal im Oeins Radio am Freitag

Am Freitag werde ich zu Gast sein bei Sport Lokal im Oeins Radio mit Gesprächen und Musik zum Thema Bauchtanz. Entweder normal über Radio zu hören oder es wird auch per Webradio übers Internet gesendet. Alle Infos  http://www.oeins.de


ein Bild aus dem Oeins-Studio, als Karin und ich schon einmal beim Oeins zu Gast waren






und ich habe unsere Seite bei MySpace auf den aktuellen Stand gebracht und habe mal angefangen, uns mit DrumCircles weltweit zu verfreunden, und mit Felyon, die Musik mag ich sehr gern, und mit David Kuckhermann und Raquy Danziger, beide tolle Trommler bzw eine tolle Trommelfrau, die viel von ihrem Wissen an Trommeltechnik in Internet-Videos zur Verfügung stellen. Vieles davon haben wir ausprobiert und in unser Trommeln integriert.
http://www.myspace.com/otbdrumcircle



und noch ein Bild vom Hula von Samstag, ist das nicht herrlich bunt???

Dorota + Tanja

Montag, 16. Juni 2008

Tribal Style Dance - Tanzmode





die Pracht der arabischen Kultur, Folklore, Bauchtanz - oder was man in Marokko dafür hält und Fantasia - die Reiterspiele

hier das versprochene Video aus dem Chez Ali in Marrakesch im März 1998. Vielleicht ist ja von Euch auch schon jemand dort gewesen. Ist so eine Art marokkanischer Mittelaltermarkt, nur mit einem Unterschied. Während hier bei uns das Mittelalter ziemlich dunkel war, war diese Zeit in der arabischen Kultur die Blütezeit schlechthin. Die Zeit der Paläste von Al-Andalus mit der Alhambra in Südspanien bis hin zu Damaskus und den Märchen aus 1001 Nacht aus Bagdad.

Die prächtige Kulisse der Paläste steht natürlich etwas im Gegensatz zu den Folkloregruppen des Landes, aber auch in Marokko nimmt man es da nicht so genau,  Fantasie und das Gefühl in einer anderen Welt zu sein, steht genau wie bei unseren Mittelaltermärkten im Vordergrund.

Genau wie beim Tribal Style Dance, was uns wieder zum Thema bringt.


die Töchter des Mondes vor ihrem allerersten Tribal-Auftritt, ich glaube 2001 -

Schwarz - Turban - ganz viele Bommel

so kam der Tribal Style zu uns nach Europa, eine schwarze Pumphose, darüber ein schwarzer Rock, Fransentuch und Tuch oder Gürtel mit gaaaaanz vielen und gaaaanz dicken Bommeln. Dazu ein schwarzes Oberteil, ein Choli, genau - aus dem Indischen, wie heute beim Bollywood und ein kunstvoll und langwierig gebundener und geschmückter Turban, dazu allerlei schwerer Schmuck und die obligatorischen, geschminkten Stammeszeichen

Und oft ein Seidenschleier, am Turban und an den Hüften festgesteckt


die Töchter des Mondes, September 2002, Traumschiff Gloria, Kulturetage

 
warm angezogen für den Kramermarktsumzug 2007

Und heute?

Auch Tanzkleidung folgt einer Mode. Es ist etwas bunter geworden, eine Pumphose mit weit schwingendem Rock gehört nach wie vor zum klassischen Tribal.

Die Oberteile gibt es in mehr Varianten und sind etwas farbiger, dazu gibt es auch den klassischen bestickten BH mit der Variante "Strumpfhose aufgeschnitten und verkehrt herum angezogen" - dazu mehr in den nächsten Tagen.

Zum klassischen Turban gibt es neue Varianten, oft sieht man geschlungene Tücher, mit offenen Haaren und mit allerlei Blüten, Muschelketten, Häkelsträngen und künstlichen Haarsträhnen etc. verziert.

Um die Hüften werden neben den Bommeln, Häkelstränge etc. immer öfter, hatte ich ja schon drüber geschrieben.

Letztlich sucht sich jeder Stamm dann seinen eigenen Stil aus. Eindeutig sieht man die Enwicklung hin zum Tribal Fusion, der sich aus der Mischung von Bauchtanz und Tribal Style entwickelt hat.

  

Freitag, 13. Juni 2008

Tanzen am Samstag + Gruß von Heide


 


Tanzen am Samstag

14.00   BauchtanzBasics + BellyDanceBeats
15.15   Hula
16.30   Drum Circle - Trommeln + Zimbeln


Heide Tietjen

Heide schrieb gestern in unser Gästebuch:
mit dem heutigen tag verabschiede ich mich aus dem OTB.meine gesundheit will seit einiger zeit nicht mehr mit mir tanzen.mit einer träne im auge sage ich tschüss ,heide

Heide, danke, daß Du uns durch Deine Fröhlichkeit, Deinen Humor und Deine immer Gute Laune bereichert hast, ich wünsche Dir Alles Gute und schicke Dir einen Engel für Deine Gesundheit. Wir freuen uns, Dich auf einer Orientalischen Nacht vielleicht mal wieder begrüßen zu dürfen.
Alles Liebe    Birgit





Hallo Birgit,

am Samstag, 21.06.08 / 20.00 Uhr findet mein Studiofest "Oriental Summer" statt. Zu sehen gibt es diverse Showvorführungen von den Gruppen und Tänzerinnen des Studios sowie Gasttänzerinnen aus der Region. Außerdem gibt es die Möglichkeit, selbst zu tanzen und einen Basar mit 2nd-Hand und Neuware. Vielleicht habt Ihr ja Lust, Euch aus Oldenburg auf den Weg zu machen. Ich würde mich daher freuen, wenn Du die Info weitergeben würdest.

Der Eintritt kostet im VVK 7,- EUR und an der Abendkasse 10,- EUR.

Ich war im übrigen dieses Jahr auf Deiner orientalischen Nacht und es hat mir richtig gut gefallen. Super schöne Atmosphäre :-)

Liebe Grüße,
Birgit
--
WAHIDA
Studio für orientalische Tanzkunst
Am Hulsberg 11
28205 Bremen
Fon: 0421 - 37 62 0 64
www.wahida.de

Donnerstag, 12. Juni 2008

Tribal Style Dance


Stamm der Nehalennia bei der Female im Oktober 2007

ATS - American Tribal Style Dance

Müssen es denn immer diese englischen Bezeichnungen sein, werdet Ihr Euch jetzt fragen, nun, dieser Tanztstil ist in den USA entstanden und hat somit auch einen englischen Namen und da die Amerikaner ja so auf Abkürzungen stehen, hat sich der Begriff ATS mittlerweile eingebürgert.

Der Tribal Style Dance entstand in den 70er Jahre in der Region um San Francisco, um auf den dortigen Mittelalter-Märkten musikalisch und kostümmäßig passend zum Thema tanzen und auftreten zu können. Ihr könnt Euch vorstellen, daß ein Glitzer-Pailletten-Kostüm da nicht so passend ist. Und so hat man sich orientiert an den nordafrikanischen Stammestänzen aus Marokko, Tunesien, Algerien, an Kostümen und Schmuck aus Afghanistan, Pakistan und Indien, dazu noch alles, was frau von irgendwo mitgebracht hatte und mischte alles fröhlich miteinander. Hauptsache es erweckt den Zauber dieser alten Kulturen, den man aus den alten Reisebeschreibungen von Flaubert und Co. kennt. Also mehr Fantasie als authentische Kultur.

Und das ist noch immer so, die alten Malereien und Reisebeschreibungen lebendig werden lassen.


die Töchter des Mondes bei der Turnschau des OTB 2001

Neben den Kostümen ist der andere Unterschied zum Bauchtanz, daß in der Gruppe getanzt wird, im Halbkreis mit einzelnen oder mehreren Tänzerinnen, die in die Mitte tanzen und anderen Formationen, ganz ähnlich wie in den alten orientalischen Stammestänzen. Alles ist improvisiert, man verständigt sich duch Gesten, Zeichen, Töne, die sogenannten Codes.

Ich war 1998 in Marokko und habe einige Videoschnipsel von verschiedenen Tänzen mitgebracht, ich bin noch nicht ganz fertig, es wird die nächsten Tage hier zu sehen sein.


in der Altstadt von Fes, März 1998, findet Ihr mich?

Bei uns hier in Deutschland wurde es sehr schnell beliebt, statt sich an den nordafrikanischen Kulturen zu orientieren, unsere eigene mittelalterliche Geschichte aufzugreifen und auch auf den immer beliebter werdenden Mittelalter-Märkten aufzutreten.

Tribal Style Dance in den Sommerferien



in den Sommerferien gibt es die Gelegenheit, Tribal Style Dance kennen zu lernen und danach dann auch bei den Nehalennia-Frauen weiterzutanzen, die neue Tänzerinnen jederzeit gern mit aufnehmen. Ebenso ist das Seminar gut geeignet für alle Frauen, die schon Tribal tanzen und sich in der ganzen Technik, den ganzen Codes und Formationen nochmal richtig fit machen wollen

Woche 1   Mo. – Do., 14. – 17. Juli 2008
Tribal Style Basics
zum Kennenlernen, Üben + Vertiefen

die Grundelemente des Tribal Style (Haltung, Arme, Schritte, Bewegungen, Kombis) sowie die dazugehörigen Codes,.zusätzlich zur Tanztechnik steht das gemeinsame, entspannte Tanzen im Zentrum
Zeit: jew. von 19.30 - 21.30 Uhr
Ort: Gymnastikraum Haarenesch 2
Kursgebühr: € 40,-- 
Leitung: Tanja Haake
Voraussetzung: ab Basics 2

Der Stamm der Nehalennia

tanzt Samstags, 16.30 - 18.00 Uhr, 14 tägig, wer Lust hat auf eine Probestunde, jede Frau ist herzlich willkommen - 21.06., 05.07., 30.08.,....

Unser Tribal-Stamm ist eine unserer ganz normalen fortlaufenden Gruppen, und an dieser Stelle muß ich einmal einen Dank an den OTB loswerden, der uns hier Raum, Ressourcen und Lehrerin zur Verfügung stellt, damit wir unsere Tanzwut hemmungslos ausleben können. Das ist nicht selbstverständlich. Danke.

Samstag, 7. Juni 2008

Trommeln + Zimbeln, Flöten + Harfen




ein Blick in das Trommel-Seminar mit Burkhard vom letzten Samstag -
ein Dank an Anke Rocker für die Fotos




seit 1998 bietet Burkhard Trommelkurse und -gruppen bei uns an, seitdem hat sich dieser Bereich bei uns sehr vielfältig entwickelt. Zum Einen gibt es

Burkhards Unterrichtsgruppe einmal im Monat am Samstag und ergänzend dazu

regelmäßige Einführungs- und Kennenlern-Seminare

Bei Burkhard gibt es Trommeltechnik vom Fachmann, Rhythmen und Techniken für Anfänger bis zum Profi


 

Drum Circle - Im Kreis der Trommeln

Und da man ja zu Hause doch nicht alleine übt, haben wir unsere Übungsgruppe gegründet. Aber neben dem Üben wird ganz viel improvisiert.....

Mich hat das Konzept der Drum Circles gereizt und oft werde ich gefragt, was ist eigentlich ein Drum Circle?

eine Ermutigung zum gemeinsamen Musizieren, spontan und lustvoll; eine Einladung zum Trommeln, Zimbeln und Tanzen.

Trommeln werden seit Jahrtausenden verwendet, um Menschen zu besonderen Anlässen zu vereinen. Ein Trommelkreis ist aus alten Ritualen entstanden. Was wir spielerisch dabei üben: Ganz bei sich selber sein und zugleich die anderen hören; auf die anderen eingehen, ohne sich selbst zu verlieren, - heißt auf einander hören, aufgehen im einem gemeinsamen Puls, neue Rhythmen erfinden und Spaß haben an dem, was im Moment entsteht.

Ein Drum Circle ist also kein Trommelkurs, in dem bestimmte Rhythmen und Techniken vermittelt werden, es ist eine wunderbare Gelegenheit, ohne Stress die eigene Freude am Rhythmus auszuleben und das eigene Rhythmusgefühl weiter zu entwickeln.

Probiert es aus, es sind keine Vorkenntnisse erforderlich, Einstieg ist jederzeit möglich, wenn Ihr habt, bringt Trommeln und Zimbeln mit. Samstags, 16.30 Uhr, 14tägig - 14.06., 28.06., 23.08.......




und ganz am Rande unseres Kreises der Trommeln wachsen ein paar neue Blumen, noch ganz zart, noch verborgen


Annon Fana - das wolkenweiße Tor

Wenn die Trommeln leise werden, die Finger sanft über das Fell der Trommel gleiten, ihr verschiedene Töne entlocken, Haut an Haut sozusagen, wenn der Atem hörbar wird, wenn die Luft durch die Flöte strömt und wenn die Schwingungen der Saiten der Harfen alles durchdringt, das ist wie ein Tor in eine andere Welt.

Trommeln - Flöten - Harfen

Dabei geht es nicht darum, "schöne" oder "richtige" Musik entstehen zu lassen, es geht um das Tun, um das Erleben und das Eintauchen in den Augenblick. Wie beim Tanzen, frei improvisiert, einfach nach Gefühl.

Für diese Art von sanfter, freier, meditativer, improvisierter Musik, habe ich seit einiger Zeit einen Namen im Sinn - Annon Fana, Worte aus Tolkiens Elbensprachen Quenya und Sindarin - Annon - das große Tor, fana - weiß wie die Wolken (es gibt noch mehr Bedeutungen des Wortes Fana, sowohl im Sindarin als auch im Germanischen, wer Spaß daran hat, kann ja mal nachforschen)

Eine aus den Fugen geratene Welt, der ganze Trubel hält unsere Aufmerksamkeit meist an der Oberfläche und macht uns atemlos und leer. Musik und Tanz führen uns wieder in die Mitte.

Donnerstag, 5. Juni 2008

Fotos für das OTB-Jubiläum


heute morgen kurz nach Acht - die Mitarbeiter der Turn-Abteilung - v.l. Manfred Knigge, Abteilungsleiter der Turn-Abteilung und Mitglied des Vorstandes, Susanne Köster (Jazztanz, rhythmische Sportgymnastik, Tanz), ich (Orientalischer Tanz), Carina Mucignat (Kunst-Turnen), Susanne Kuck-Stein (Fitness, Wellness), Susanne Will (Kinder), Manuela Schneider-Kintscher (Gesundheitssport), Meike Dierssen (Studio)

im nächsten Jahr feiert der OTB sein 150. Jubiläum, geplant sind viele Veranstaltungen und Aktionen, eine davon ist ein Buch über den OTB mit einem ausführlichen Bildteil über alle Gruppen und Mitarbeiter. Heute morgen waren wir dran, war schon sehr früh, um Fotos zu machen.

Von unseren Bauchtanz-Gruppen haben wir schon fast alle Bilder fertig, bis Ende Juni soll alles fertig sein und abgegeben werden, damit das Jubiläumsbuch dann im Oktober 2008 erscheinen kann.

Montag, 2. Juni 2008

Lehrerinnen


Lehrerinnen-Fortbildung Dezember 2007 - v.l. Gesche Fuhrmann, Anke Rocker, Karin Kritzer-Grah, Tanja Haake, Andrea Handke, Claudia Lindner, Annette Lenz, Carola Schmidt - ist zwar jetzt schon ne Weile her, aber trotzdem nochmal ganz offiziell - Anke - Herzlich Willkommen im Team!

Aufmerksam, wie Ihr seid, habt Ihr sicherlich bemerkt, daß bei den Berichten aus den Gruppen weiter unten, unsere Lehrerinnen in mehr als einer Gruppe auftauchen. Und sicher möchte die Eine oder Andere Frau gern wissen, wie das jetzt nun mit unseren Grundregeln zusammen paßt - jede Frau hat eine Stammgruppe und kann dazu alle Trainingsgruppen machen, wenn sie möchte.

Für unsere Lehrerinnen ist das anders. Und zu unseren Lehrerinnen gehören nicht nur die Frauen, die momentan eine oder mehrere feste Gruppen oder Kurse betreuen, sondern auch etliche Frauen, die für Vertretungen zur Verfügung stehen, oder sich auf das Unterrichten vorbereiten, insgesamt momentan 14 Frauen.

Wir haben im letzten Jahr viel darüber diskutiert, wie wir die Lehrerinnen-Ausbildung und auch die Fortbildung gestalten. Ein wesentlicher Punkt ist, selbst soviel Unterricht zu nehmen, wie möglich und sich soviel Unterricht wie möglich anzusehen. Also unsere Lehrerinnen dürfen nicht nur in so vielen verschiedenen Gruppen tanzen, wie sie wollen, sie sollen sogar.

Und so "besuchen" sich viele unserer Lehrerinnen gegenseitig im Unterricht und tauschen sich aus. So bleiben alle in Kontakt miteinander. Manchmal tauchen dabei Fragen auf, die wir bei gemeinsamen Treffen dann behandeln, ein Foto aus dem Dezember 2007 von so einem Treffen seht Ihr hier.

Sonntag, 1. Juni 2008

Trainingsgruppe am Donnerstag


Gina Friedrich und Susanne Potthoff

Tanz mit dem Schleier

ist Thema in unserer Trainingsgruppe am Donnerstag, grundlegende Schleiertechniken, Schleierfiguren, das ausgewogene Verteilen von rausgreifenden Bewegungen und körperzentrierten Bewegungen, Anstecken und Abtanzen vom Schleier usw.

Verschiedene Schleiergestaltungen haben wir uns angesehen, Tänze für eine Tänzerin, für Duos, für Trios - einige Bilder seht Ihr hier. Verschiedene Möglichkeiten für Eröffnungen eines Tanzes, für Mittelteile und für den Abschluß.



Shimmy

in allen Variationen ist eigentlich immer Thema

Tanztechnik "Cairo New Style"

geprägt von Dina entstanden in den 90er Jahren einige neue oder neu interpretierte Bewegungen wie die Kickschleife, das Jewel, die Raqia-Hassan-Acht usw., die wir uns zum Thema gemacht haben.



und ganz neu: die Grundlagen des Tribal Fusion

nach etlichen Wünschen von Frauen haben wir Tribal Fusion mit ins Programm aufgenommen, und werden es ins Aufwärmen integrieren, die Grundlagen von Tribal Fusion, Unterschied zum Bauchtanz, Isolationen im Becken, Oberkörper, Schultern und Armen, Wellen und Schlängel, Waves und Breaks, Tickings usw.

Hier ist sie also nun für Euch - die Möglichkeit Tribal Fusion kennen zu lernen, oder auch die zusätzliche Möglichkeit zum Üben für die Frauen der Gruppen, in denen wir Tribal Fusion machen. In den nächsten Tagen werde ich hier auch nochmal ein paar Dinge schreiben zum Unterschied zwischen ATS - American Tribal Style Dance und Tribal Fusion.

Wir tanzen am Donnerstag, 19.00 Uhr, in der Halle der Cäcilienschule, die Trainingsgruppen stehen allen Frauen aus allen Gruppen offen. Einfach mal ausprobieren.